Reifenetikette


Seit 1. August 2014 müssen alle in der Schweiz verkauften PW-, LLKW- und LKW-Reifen mit einer Kennzeichnung, dem sogenannten Reifenlabel, versehen sein.

Was beinhaltet das Reifenlabel?

Das Reifenlabel der EU entspricht der in der Schweiz und EU-weit bereits bekannten Energieetikette für Personenwagen, Haushaltsgeräte und Lampen, welche Geräte oder Autos in Energieeffizienzkategorien von A bis G einteilt.

Die Reifenetikette bzw. Reifenlabel klassifiziert nun die Reifen nach 3 Kriterien: Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Rollgeräusch.



Nasshaftung
Das Bremsverhalten auf nasser Fahrbahn ist von wesentlicher Bedeutung für die Sicherheit.
A bis G, D und G nicht belegt
Pro Klasse: 3–6 m Bremswegunterschied (Ausgangsgeschwindigkeit 80 km/h)

Kraftstoffeffizienz
Durch die Reduktion des Rollwiderstands wird Kraftstoff gespart und damit der CO2-Ausstoss gemindert.
A (grün) bis G (rot), D nicht belegt
Pro Klasse: +/– 0,1 l auf 100 km

Geräusch
Das externe Abrollgeräusch beeinflusst einerseits den Fahrkomfort, andererseits die Geräuschbelastung der Umwelt. 1 bis 3 Schallwellen, Messung in dB.

Ziele des Reifenlabels
Mit der Energieetikette für Reifen will man die Sicherheit sowie die wirtschaftliche und ökologische Effizienz des Strassenverkehrs durch Förderung von kraftstoffeffizienten und sicheren Reifen mit niedrigem Rollgeräuschpegel erhöhen. Das Reifenlabel erlaubt dem Endverbraucher, beim Reifenkauf eine bewusstere Wahl zu treffen, indem die Aspekte Sicherheit, Kraftstoffverbrauch und Geräusche zusätzlich zu den üblicherweise zur Verkaufsentscheidung herangezogenen Faktoren bedacht werden.

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